Irsee
Bad Wurzach
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Pfronten
Kempten
Maihingen
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Kaufbeuren
In seinem neuen Buch erzählt Uwe Timm von seinen Lehrjahren als Kürschner im Hamburg der Fünfzigerjahre. Von kuriosen Erlebnissen im Beruf und der Welt der Mode, von besonderen Freundschaften und den Büchern, die sein Leben verändert haben.
Hamburg 1955 – der noch 14-jährige Uwe wird von seinem Vater, dem Inhaber eines Pelzgeschäfts, in die Kürschnerlehre gegeben. Im Takt der Stechuhren lernt der junge Mann die kreative Präzision, die das heute fast ausgestorbene Handwerk erfordert, schult den Blick für das Material, die Kundinnen, die Tücken und Geheimnisse dieser Kunst. Er lauscht den Geschichten der Kollegen, schließt Freundschaften, bekommt Bücher empfohlen, entdeckt die Stadt und den Jazz. Der Lehrling, der vom Schreiben träumt, liest heimlich im Sortierzimmer Salinger und Camus, begleitet den »roten Erik« auf die Reeperbahn, erkundet mit dem Kollegen Johnny-Look, reichlich schüchtern noch, die Liebe, wird von Meister Kruse politisch initiiert und streitet sich nun umso intensiver mit dem Vater über die NS-Zeit.
Inzwischen ist auf dem Pelzmarkt ein Preiskampf ausgebrochen, das Kürschnergeschäft der Familie floriert nicht mehr, und als der Vater plötzlich an einem Herzinfarkt stirbt, muss der 18-Jährige ein völlig überschuldetes Geschäft sanieren. Die harte Arbeit und die großen Sorgen bringen ihn nicht ab von der Vorstellung eines ganz anderen Lebens.
Ein großartiges Buch der Erinnerungen und des Aufbruchs, präzise und poetisch. Ein sprechendes Zeitbild, ein Initiationsroman der Liebe, des Lesens, des Arbeitens und Träumens.
Uwe Timm, geboren 1940 in Hamburg, lebt in München und Berlin.
Zu seinen Werken gehören der Debütroman Heißer Sommer (1974) über die westdeutsche Studentenbewegung der 1960er Jahre, die Novelle Die Entdeckung der Currywurst (1993), die in über 20 Sprachen übersetzt und verfilmt wurde, sowie die autobiografischen Erzählungen Am Beispiel meines Bruders (2003) über seinen Bruder im Zweiten Weltkrieg und Der Freund und der Fremde (2005) über Benno Ohnesorg. Für das Kinderbuch Rennschwein Rudi Rüssel (1989) erhielt Timm den Deutschen Jugendliteraturpreis. Auch seine weiteren Werke sind preisgekrönt. Für sein 2023 erschienenes Werk „Alle meine Geister“ erhielt er 2024 den Buchpreis HamburgLesen.
Der Festsaal des heutigen Schwäbischen Bildungszentrums Kloster Irsee beherbergte bis zur Säkularisation die Bibliothek des Benediktinerstifts. Wo sich einst Bücherwände zur Decke streckten, bestimmt heute dezenter Barock die Atmosphäre, mit zarten Farben, italienischem Stuck und erstklassiger Akustik
Kloster Irsee
Klosterring 4
87660 Irsee
Kloster Irsee_Schwbisches Bildungszentrum
www.kloster-irsee.de
Wie die Willenskraft einer mutigen Schwimmerin den Erfolg einer Uhrenmarke inspirierte, erzählt die SPIEGEL-Bestellerautorin in ihrem aktuellen Roman: 1927 träumt die junge Mercedes Gleitze davon, den Ärmelkanal zu durchschwimmen. Als Hans Wilsdorf, der Gründer von Rolex, von ihrem Vorhaben erfährt, fasst er einen genialen Plan: Mercedes soll auf ihrer tollkühnen Rekordstrecke eine wasserdichte Präzisionsuhr um den Hals tragen. Obwohl das Unterfangen scheitert erschafft Mercedes‘ unerschütterlicher Wille eine Legende, die alles verändert – die junge Schwimmerin und die Marke Rolex werden über Nacht weltberühmt. Erzählt nach einer wahren Geschichte.
Charlotte Jacobi ist das Spiegel-Bestseller-Pseudonym der Autoren Eva-Maria Bast und Jørn Precht. Eva-Maria Bast ist Journalistin, Leiterin der Bast Medien GmbH und Autorin zahlreicher Sachbücher, Krimis und zeitgeschichtlicher Romane und lebt am Bodensee. Die Autorin erhielt diverse Auszeichnungen.
Jørn Precht ist Professor an der Stuttgarter Hochschule der Medien und mehrfach preisgekrönter Drehbuchautor für Kino- und Fernsehproduktionen. Daneben hat er Sachbücher sowie historische Romane verfasst.
Kapitelsaal in der Stadtbücherei Bad Wurzach
Rosengarten 3
88410 Bad Wurzach
©Stadt Bad Wurzach Ingo Rack
Mystery trifft History auf einer Reise ins historische London. Beth und Cassandra sind – ohne es zu wissen – die Töchter von Jack the Ripper. Sie besitzen übersinnliche Fähigkeiten, aber sie zahlen dafür einen hohen Preis. Sie kommen einer Verschwörung auf die Spur, und bald sind ihre Fähigkeiten gefragt…
In der Gegenwart erfährt Ella von ihrer besonderen Herkunft und soll eine seltsame Ausbildung bei ihrer Tante in Leipzig durchlaufen. Während Ella nach und nach das Geheimnis entschlüsselt, muss sie eine Katastrophe aufhalten – eine Aufgabe, an der Jack the Ripper im Jahr 1888 scheiterte. Denn er mordete damals nicht ohne Grund…
Markus Heitz, geboren 1971, studierte Germanistik und Geschichte. Er schrieb über 60 Romane und wurde etliche Male ausgezeichnet. Mit der Bestsellerserie um „Die Zwerge“ gelang dem Saarländer der nationale und internationale Durchbruch. Dazu kamen erfolgreiche Thriller um Wandelwesen, Vampire, Seelenwanderer und andere düstere Gestalten der Urban Fantasy und Phantastik. Die Ideen gehen ihm noch lange nicht aus.
Reichsstraße 32
86609 Donauwörth
© Stadt Donauwörth
Mit ihrem offenen, authentischen Blick auf die Welt nimmt uns Tamina Kallert mit an die Orte ihrer „Wunderschön“-Reisen – und weit darüber hinaus. Sie gewährt Einblicke hinter die Kulissen, teilt Erlebnisse und inspiriert mit überraschenden Perspektivwechseln. Immer dabei die Sehnsucht nach Verbindung. Zu Menschen, zur Natur und zu sich selbst. Es sind die Momente mit kleinen Begegnungen und flüchtigen Augenblicken, die sich im Herzen verankern und das Leben bereichern. Dieses Buch lädt dazu ein, das Unbekannte als Chance zu begreifen und erzählt von der Kraft des Reisens – zu neuen Sichtweisen, innerer Freiheit und echter Lebensfreude.
Tamina Kallert ist das Gesicht der WDR-Sendung »Wunderschön« und nimmt seit Jahren Millionen Menschen mit auf Reisen. Sie verbindet Orte, Menschen und Gefühle, ob in Städtereisen, kulinarischen Formaten oder Konzerten. Nach ihrem Geschichts- und Anglistikstudium zog es sie früh vor die Kamera. Ihr neues Buch ist ihr persönlichstes – ein Plädoyer für Mut, Veränderung und Vertrauen ins Leben. Sie lebt mit ihrer Familie nahe Freiburg – wenn sie nicht unterwegs ist, barfuß oder mit der Nase im Wind.
Das historische Zeughaus befindet sich im Herzen der Stadt, direkt neben dem Rathaus. Der aufwändig restaurierte, ehemalige Salzstadel aus dem 15. Jahrhundert mit originalen Säulen bietet ein unverwechselbares Ambiente für Ausstellungen und Konzerte.
Zeughaus
Rathausgasse 1
86609 Donauwörth
© Stadt Donauwörth
© Stadt Donauwörth
Auch auf der idyllischen Hebriden-Insel Mull kommt Ex-Auftragskiller Hynch nicht zur wohlverdienten Ruhe: Ein eigentlich harmloses Date mit der Graphologin Frances verwickelt ihn prompt in einen mysteriösen Fall.
Anscheinend hat sich ein Immobilienhai im Meer das Leben genommen. Das soll ein Abschiedsbrief belegen, der jedoch zahlreiche Fragen aufwirft. Zusammen mit Frances und Hochlandrind Thin Lizzy kommt Hynch einem großen Ding auf die Spur. Dabei haben auch die drei schlechtesten Polizisten Schottlands ihre Finger im Spiel.
Als Thin Lizzy den Fall im Alleingang lösen will und in der Wildnis verschwindet, ist guter Rat teuer…
Herrlich atmosphärisch und voller schwarzem Humor: Der Auftragskiller und das Hochlandrind sind zurück!
Gordon Tyrie ist das Pseudonym des Glauser-Preisträgers Thomas Kastura, geboren 1966 in Bamberg. Er studierte Germanistik und Geschichte, arbeitet als Autor für den Bayerischen Rundfunk und schreibt seit 20 Jahren Kriminalromane und Erzählungen. Bei Droemer erschienen „Der vierte Mörder“ (Platz 1 auf der KrimiWelt-Bestenliste), „Das dunkle Erbe“, „Das geheime Kind“ sowie „Dark House“.
Schottland ist seine große Liebe: Mit „Todesströmung“, „Schottensterben“ und „Schottenkomplott“ legt er eine erfolgreiche Reihe auf den Hebriden angesiedelter Cosy Thriller vor.
Der Kaisersaal liegt im 1. Stock des Rathauses Buttenwiesen. Der Veranstaltungsort ist mit dem Aufzug zu erreichen. Das Rathaus liegt direkt an der Ortsdurchfahrtsstraße von Buttenwiesen
Marktplatz 4
86647 Buttenwiesen
© Gemeinde Buttenwiesen
Das persönlichste Buch der ZDF-Sonderkorrespondentin und SPIEGEL-Bestseller-Autorin Katrin Eigendorf: Sie spricht mit den Taliban, begleitet ukrainische Soldaten an der Front und erzählt von mutigen Frauen in Afghanistans Untergrund-Schulen. Eigendorf berichtet dort, wo die Welt ins Wanken gerät – nah, empathisch und realitätsgenau. So macht sie komplexe Zusammenhänge verständlich und eröffnet Perspektiven, die Orientierung in einer zunehmend komplexen Welt geben. Katrin Eigendorf präsentiert ihr neuestes Buch in einem moderierten Gespräch mit dem renommierten Journalisten, Korrespondenten und Kommentator Werner Kolhoff und beantwortet anschließend die Fragen des Publikums
Veranstaltung der vhs Memmingen in Kooperation mit dem Kulturamt Memmingen
Katrin Eigendorf ist eine der profiliertesten deutschen Kriegs- und Krisenreporterinnen. Die ZDF-Journalistin berichtet aus Konfliktregionen wie Afghanistan, Ukraine oder Irak und überzeugt durch empathische, präzise Berichterstattung. Für ihre Arbeit erhielt sie u. a. den Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis und den Grimme-Preis. Ihr Buch „Putins Krieg“ wurde ein Bestseller. Mit ihrem Mann gründete sie den Philip-Julius-Verein zur Unterstützung schwerbehinderter Kinder.
Das Antoniterkloster Memmingen (auch Antonierkloster) ist ein ehemaliges Kloster der Antoniter. Es ist weltweit die am besten erhaltene vierflügelige Antoniterklosteranlage. In der sanierten Anlage sind seit 1996 die Museen im Antonierhaus, die Stadtbücherei, ein Café und ein zentraler Veranstaltungsort (Antoniersaal) untergebracht.
Antoniersaal
Martin-Luther-Platz 1
87700 Memmingen
Die politische Gegenwart ist paradox: Während den meisten klar ist, dass ein Weitermachen wie gehabt unmöglich ist, ist eine Alternative zum Status quo so unvorstellbar wie noch nie. Die politische Fantasie scheint verödet, das Vakuum der Demokratieverdrossenheit wird von rechts besetzt. Michael Hirsch und Kilian Jörg unternehmen den Versuch, die linke Vorstellungskraft wieder aufzuforsten – inspiriert von dem Konzept der zu verteidigenden Zone (zone à défendre – ZAD). Was wäre, wenn der Staat das Potenzial autonomer Zonen erkennen würde? Was wäre, wenn wir dem wachsenden Faschismus mit einer neuen, ernstgemeinten Form der Demokratie begegnen?
Michael Hirsch, geboren 1966, ist Philosoph, Politologe und Kunsttheoretiker. Er lehrt Politische Theorie und Ideengeschichte an der Universität Siegen und lebt als freier Autor in München. Zuletzt waren von ihm erschienen Kulturarbeit. Progressive Desillusionierung und professionelle Amateure (Textem 2022) und Richtig falsch. Es gibt ein richtiges Leben im falschen (Textem 2019).
Das Kunsthaus Kaufbeuren zeigt wechselnde Ausstellungen und Projekte zeitgenössischer Künstler*innen und versteht sich sowohl als Bestandteil des Kaufbeurer Kulturlebens als auch als Raum für die Auseinandersetzung mit internationalen Themen & Diskursen der Kunst und Kultur.
Die Großmutter lädt zur Familienfeier. Die Tochter kehrt temporär in die Enge ihres Kinderzimmers zurück. Sohn 1 hört sich gerne reden, während seine Begleitung eisern schweigt. Sohn 2 wiederum ist unfähig, für sich und andere einzustehen. Ganz im Gegensatz zu seiner Frau, die immer kurz vorm Explodieren ist. Die Enkelkinder derweil wären lieber woanders.
Während die Spannung steigt, Triggerpunkte traktiert werden und passive Aggressionen langsam in offene Konflikte aufbrechen, bleibt eine Frage: Was macht eigentlich die Kassiererin des lokalen Supermarkts hier? Mia Oberländer erzählt in einem furios dadaistischen Showdown von Dingen, die in jeder Familie vorkommen … oder?
Mia Oberländer ist Comic-Zeichnerin und Illustratorin. Sie ist 1995 in Ulm geboren und lebt in Hamburg. An der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg studierte sie Illustration und Grafische Erzählung. Für ihr Graphic-Novel-Début «Anna» wurde sie 2021 mit dem Comicbuchpreis der Berthold-Leibinger-Stiftung und einem Jugendliteraturpreis in der Kategorie «Neue Talente» ausgezeichnet.
Die Ehemalige Synagoge Fellheim ist ein ganz besonderes Denkmal im gesamten Allgäu. Lange Zeit Herzstück einer kleinen, vitalen jüdischen Gemeinde, lebt das Gebäude heute wieder als Kultur- und Bürgerzentrum mit eindrucksvollen historischen Spuren.
Vor der Lesung findet um 17.00 Uhr eine Führung durch die ehemalige Synagoge statt.
Memminger Straße 17
87748 Fellheim
© Emotionphotos Pless/Gemeinde Fellheim
Bekannt geworden durch die Kult-Krimis rund um Kommissar Kluftinger, schlägt Michael Kobr in seiner neuen Reihe andere Töne an. In „Schatten über Sømarken“ ermittelt der Bornholmer Kommissar Lennart Ipsen in einem komplexen Fall zwischen Nordlicht, Naturgewalten und inneren Abgründen.
Gemeinsam mit dem Pianisten Stephan Winkler, mit dem ihn eine langjährige Freundschaft verbindet, bringt Kobr Spannung, Musik und feinen Humor auf die Bühne. Zwischen Lesung, Gespräch und musikalischer Improvisation entsteht ein unterhaltsamer Abend, der Einblicke in das Schreiben, das Leben und die Gedankenwelt des Autors gewährt.
Dabei wird nicht nur gelesen und musiziert – auch spontane Anekdoten, kleine Seitenhiebe und überraschende Einblicke in die Entstehung der Geschichten gehört dazu.
Der Abend ist gleichzeitig die Finissage der Ausstellung „Kluftingers Geheimnis“ im Deutschen Hutmuseum (gleiches Haus). Im Anschluss an die Lesung ist die Ausstellung für das Publikum exklusiv geöffnet.
Michael Kobr, bekannt von den Kult-Krimis um Kommissar Kluftinger, geht für die Lesungen aus seiner neuen Solo-Reihe um den Bornholmer Kommissar Lennart Ipsen neue Wege. Zusammen mit dem Pianisten Stephan Winkler, mit dem ihn eine langjährige Freundschaft verbindet, präsentiert er einen hinreißenden Mix aus virtuosen Klavierklängen und spannenden Ipsen-Krimis.
Die Lesung findet auf dem Kulturboden statt – dem alten Dachboden der ehemaligen Hutfabrik Reich. Heute lagern dort ganz andere Schätze – nämlich regelmäßig Kulturschätze, die wir von unseren Besuchern und Besucherinnen entdecken lassen.
Kulturfabrik Lindenberg
Museumsplatz 1
88161 Lindenberg
Nelly hat es geschafft. Sie ist mit dem erfolgreichen Wirtschaftscoach Tom verheiratet, Tochter Cleo steht kurz vor dem Abitur mit Bestnote, die jüngere Schwester Emma überrascht mit ungewöhnlichen Talenten. Ein sorgloses Leben im Überfluss, von Nelly stolz in Szene gesetzt auf ihrem Videoblog: „Happy wife, happy life!“ Bis Tom auf einmal schwer verunglückt und sich der ganze Wohlstand als große Illusion entpuppt. Nelly verliert alles. Mit ihren Töchtern zieht sie in eine Sozialwohnung, und schon bald putzt sie die Häuser der Reichen, wo sie kurz zuvor noch Gast war. Aber sie gibt nicht auf. Mit Mut und Witz kämpft sie sich in ein neues Leben und lernt: Wenn Karma ein Bitch ist, dann schlag zurück.
Amelie Fried, *1958 in Ulm, wurde als Moderatorin verschiedener TV-Talkshows wie 3 nach 9 bekannt. Seit 1996 erfolgreiche Autorin (»Traumfrau mit Nebenwirkungen«, »Am Anfang war der Seitensprung«, »Der Mann von nebenan« und »Liebes Leid und Lust«), etliche Romane wurden verfilmt. Für ihre Kinderbücher erhielt sie unter anderem den Deutschen Jugendliteraturpreis. Gemeinsam mit ihrem Mann Peter Probst Workshops in Kreativem Schreiben, zusammen veröffentlichten sie den Sachbuch-Bestseller »Verliebt, verlobt – verrückt?«. Zuletzt erschien »Der längste Sommer ihres
Lebens«. Amelie Fried lebt in MÜNCHEN.
Silvestersaal
Hungerbachgasse 9
87719 Mindelheim
Rainer Maria Schießler war in seiner Kindheit oft bei Verwandten auf einem Bauernhof im Allgäu – und er liebt Tiere von klein auf . Immer wollte er früher einen Hund haben … oder eine Katze. Beide Träume hat er sich als Erwachsener erfüllt. Zuletzt mit seiner französischen Bulldogge Pia. Und auf seiner Autogrammkarte zeigt sich der beliebte Pfarrer mit einer Schildkröte im Arm, die genauso alt ist wie er … ‚Und wir beide haben noch mehr gemeinsam…‘ , sagte er: ‚Wir sind nicht nur verdammt alt, sondern wir sehen auch verdammt gut aus‘.
Die kleinen ‚tierischen Engel‘ liegen dem beliebten Pfarrer so sehr am Herzen, dass er in der Münchner Kirche St. Maximilian regelmäßig ‚Viecherlmessen‘ hält. Mehrere hundert Menschen kommen mit ihren Haustieren, um sie segnen zu lassen.
Nicht zuletzt durch eigene Erfahrungen weiß Rainer Maria Schießler, wie viel Glück Tiere ins Leben bringen . Darüber schreibt er in diesem Buch und erzählt lustige, rührende und spannende Geschichten, die immer eines gemeinsam haben: eine tierische Hauptrolle.
Pfarrer Rainer Maria Schießler, Jahrgang 1960, stammt aus dem Münchner Stadtteil Laim – ein echter Münchner mit Bodenhaftung und Herz. Seit über 30 Jahren ist er Pfarrer an St. Maximilian im Glockenbachviertel.
Schießler ist medial präsent, weil er mit Sprache umgehen kann und den Menschen etwas zu sagen hat. Doch das Rampenlicht sucht er nicht – ihm liegt ebenso viel an der Stille, dem Rückzug, dem ehrlichen Gespräch im kleinen Kreis. Schießler kennt seine Stärken, steht zu seinen Schwächen – und genießt das Leben als Geschenk. Wer ihn kennt, weiß: So offen er in der Predigt spricht, so zurückhaltend und leise kann er im persönlichen Umgang sein.
Er verkündet das Evangelium ohne Pathos, aber mit Tiefe, direkt und unverstellt, weil er die Menschen nicht belehren, sondern berühren will. In seiner Verkündigung geht es nie ums Rechtbehalten, sondern ums Verstehen. Schießler weiß, was ihn trägt – und steht zu dem, was ihn bewegt. Seine Authentizität ist keine Attitüde, sondern Ausdruck eines Glaubens, der mitten im Leben wurzelt. Wer ihm zuhört, spürt: Hier spricht einer, der meint, was er sagt – und lebt, was er glaubt.
Vor einigen Jahren beschloss Wildpoldsried, der Kunst mitten im Ort ein attraktives Zentrum zu schaffen: Kultviert. Dort steht der großzügige, holzverkleidete und mit modernster Technik ausgestattete Bau für das Bewusstsein, dass Kunst auch im ländlichen Allgäu eine Heimat hat.
Marktoberdorfer Straße 3
87499 Wildpoldsried
Die Welt, in der Fiora aufwächst, ist ein Albtraum aus Sand, Fels und einer alles versengenden Sonne. Doch schlimmer ist der Hass, welcher der jungen Frau entgegenschlägt. Denn ein dunkles Geheimnis umhüllt Fioras Herkunft. Im Schatten ihrer Halbschwester Mara versucht sie sich zu beweisen und lässt sich von Meister Konstantin ausbilden, dem einzigen Gelehrten der Stadt. Doch der Meister ist nicht, wer er zu sein scheint: Die Energie, die durch ihn fließt, ist machtvoll genug, die Welt in Asche zu legen. Fiora muss herausfinden, wer sie wirklich ist – weit mehr als nur ihr eigenes Schicksal steht auf dem Spiel.
Am Pforzheimer Theater hat Lucas Fassnacht Kulissen geschoben; in Erlangen Sprachwissenschaften studiert und zugleich Poetry-Slam-Bühnen erkundet. Er lebt und schreibt mittlerweile in Nürnberg. 2022 wurde er mit dem Nürnberger Kulturpreis ausgezeichnet.
Pfarrsaal mit bis zu 55 Sitzplätze, welcher sich in Nebengebäude der Pfarrbücherei befindet.
Raiffeisenstr. 17
86698 Oberndorf am Lech
Leben wir tatsächlich zweimal? Erst in der Wirklichkeit und dann in der Erinnerung? Der 19-jährige Jonas hat mit beidem Probleme: dem Leben und der Erinnerung. Sein Germanistikstudium hat er gerade geschmissen, und der Konfrontation mit seiner schmerzhaften Vergangenheit weicht er aus. Stattdessen will er als Ghostwriter anderen helfen, ihre Lebensgeschichten festzuhalten.
Seine erste Klientin ist die exzentrische alte Filmdiva Stella, die in ihrer Autobiografie ihr Leben glücklich und erfüllt darstellen will. So als hätte sie nur richtige Entscheidungen getroffen. Gemeinsam lernen die beiden, dass man jeden Tag so leben muss, als sei es der letzte. Damit man ein Leben führt, das unvergesslich ist.
Carsten Henn lebt mit seiner Familie, Katzen, Bienen und Hühnern im Rheinland. Neben seiner Tätigkeit als Autor ist er als Weinjournalist tätig; er veröffentlichte zahlreiche erfolgreiche Kriminalromane und Liebeskomödien. »Der Buchspazierer« stand über drei Jahre auf der SPIEGEL-Bestsellerliste, wurde in fast 40 Sprachen übersetzt und mit Christoph Maria Herbst erfolgreich fürs Kino verfilmt.
Der Große Saal im Kulturzentrum Colleg begeistert durch historisches Flair des ehemaligen Benediktinerkollegs. Der Raum ist barrierefrei per Aufzug erreichbar, ein großer Parkplatz befindet sich direkt am Haus.
Kulturzentrum Colleg, Großer Saal
Benediktinergasse 2
89407 Dillingen an der Donau
»Bodenfrost« ist der 12. Bayern-Krimi von Bestseller-Autor Andreas Föhr.
Nachdem Leonhardt Kreuthner einen peinlichen Vorfall mit dem neuen Polizeipräsidenten verursacht hat, wird er dazu verdonnert, den jährlichen Kindernachmittag der Miesbacher Polizei auf dem Gelände eines ehemaligen Bauernhofs zu leiten. Dort erklärt er Kindern typische Polizeisituationen. So auch, was passiert, wenn die Polizei zu einer Schlägerei gerufen wird. Zwei entsprechend dekorierte Schaufensterpuppen stellen die beteiligten Raufbolde dar. Allerdings findet eines der Kinder noch ein weiteres Opfer der vermeintlichen Schlägerei ganz in der Nähe. Wie sich herausstellt, handelt es sich dabei aber nicht um eine Schaufensterpuppe – sondern um das Opfer eines Mordes. Auf dem Bauch des Toten hat der Täter eine Zeichnung hinterlassen, mit der vor einigen Jahren ein Serienkiller mit dem Spitznamen „Der Harpunier“ seine Opfer markiert hatte. Eine ungelöste Mordserie, die abrupt endete. Ist der Harpunier zurück?
Andreas Föhr, Jahrgang 1958, gelernter Jurist, arbeitete einige Jahre bei der Rundfunkaufsicht und als Anwalt. Seit 1991 verfasst er zusammen mit Thomas Letocha erfolgreich Drehbücher für das Fernsehen, u. a. für SOKO 5113, Ein Fall für zwei und Der Bulle von Tölz. Seine preisgekrönten Kriminalromane um das Ermittlerduo Wallner & Kreuthner stehen regelmäßig monatelang unter den Top 10 der Bestsellerlisten. Zuletzt war „Totholz“ Platz 2 der SPIEGEL-Bestsellerliste.
Andreas Föhr lebt zusammen mit seiner Frau und einem Kater in einem alten Bauernhaus in der Nähe von Wasserburg. Wenn er nicht gerade schreibt, geht er am liebsten zum Wandern und Skifahren in die Berge, kocht Lasagne oder genießt das Leben in Italien und dem Burgund.
Das Bayertor bildete den östlichen Zugang zur Stadt, bis man es Mitte des 19. Jahrhunderts abtrug. Heute markieren den Ort ein Neubau mit dem Treffpunkt und eine Installation von Christof Rehm.
Treffpunkt am Bayertor (1. OG)
Hauptstr. 1
86641 Rain
Der preisgekörnte Autor Christian Baron („Ein Mann seiner Klasse“) liest aus seinem neuen Roman: Unterschiedlicher können Mira, Juli und Ella kaum sein – und doch sind sie geeint in ihrer Sehnsucht nach jener großen Freiheit, die im Westdeutschland der Achtzigerjahre ein süßes Versprechen war. Christian Baron erzählt von einer Welt, die Frauen alles verspricht, gegen deren Mauern die „drei Schwestern“ aus einfachen Verhältnissen jedoch in der Klassengesellschaft unablässig anrennen müssen. Ein zärtlicher Roman zwischen Mut und Aufbruch, über das Fallen und Weitermachen – und immer wieder über die Hoffnung und die Liebe.
Christian Baron, geboren 1985 in Kaiserslautern, lebt als freier Autor in Berlin. Nach dem Studium der Politikwissenschaft, Soziologie und Germanistik in Trier arbeitete er mehrere Jahre als Zeitungsredakteur.
Das Steinhaus zu Nördlingen ist seit über 600 Jahren Rathaus. Markant ist die 1618 von Wolfgang Walberger ergänzte Freitreppe aus Suevit-Haustein. Im historischen Kreuzgewölbe finden heute Lesungen, Empfänge und Ausstellungen statt. Der Zugang zum Rathaus Gewölbe ist barrierefrei.
Marktplatz 1
86720 Nördlingen
© Bianca Hahn
„Wir unterbrechen das Programm für einen Reiseruf: Frau Gabriele Zorn, unterwegs mit einem blauen Audi in Richtung Süden, wird gebeten, sich sofort mit ihrem Ehemann in Verbindung zu setzen!“
Kaum hören Möchtegern-Schriftsteller Tommi und Putzfrau Svetlana den Reiseruf im Radio, rast die Gesuchte auch schon im Auto an ihrem Camper vorbei. Sofort heften sie sich an ihre Fersen und spüren den Wagen auf einem Rastplatz auf. Doch die Frau ist verschwunden. Natürlich wittert Svetlanas Spürnase sofort ein Verbrechen. Ehe Tommi sich’s versieht, stecken sie mitten in ihrem nächsten Kriminalfall. Dabei kommen sie nicht nur schier unglaublichen Verbrechen auf die Spur, sondern begeben sich auch tief in die Abgründe menschlicher Beziehungen. Als Tommi ein bisschen zu tief gräbt, gerät er plötzlich selbst in Lebensgefahr.
Volker Klüpfel, Jahrgang 1971, wurde in Altusried geboren. In Bamberg studierte er Politikwissenschaft und Geschichte. Nachdem er einige Zeit in den USA und in Deutschland als Journalist, zuletzt als Feuilletonredakteur, gearbeitet hatte, stellte er fest, dass ihm doch eher das freie Schreiben liegt. Seine Freizeit verbringt er am liebsten mit seiner Familie – auf Urlaubsreisen oder im Allgäu. Zusammen mit Michael Kobr hat er sich u.a. mit der mehrfach verfilmten Kultreihe um Kommissar Kluftinger und weiteren Romanen ein Millionenpublikum erschrieben. Mit dem Auftakt zu seiner ersten Solo Krimireihe „Wenn Ende gut, dann alles – Das einsame Kind“ ist ihm sogleich ein SPIEGEL-Bestseller gelungen. „Mord ist die beste Beseitigung“ ist der sehnlichst erwartete zweite Teil dieser Reihe.
Klein, aber oho: Das Theaterkästle gehört zu den kleinsten Theatern Bayerns – und steckt dennoch voller großer Momente. Sein besonderer Charme liegt in der Nähe: Hier rücken Autoren und Publikum zusammen, und genau das macht jeden Abend zu einem unverwechselbaren Erlebnis.
Schulstr. 5
87452 Altusried
Gert Heidenreich, geboren 1944 in Eberswalde, zählt zu den großen Stimmen der deutschen Literatur- und Hörbuchszene. Nach seinem Studium der Germanistik, Philosophie und Theaterwissenschaft in München arbeitete er zunächst als Schauspieler und Dramaturg, bevor er sich ganz dem Schreiben und Sprechen verschrieb.
Sein Werk ist so vielseitig wie seine Stimme: Romane, Erzählungen, Essays, Theaterstücke, Drehbücher und preisgekrönte Hörbuch-Produktionen prägen sein künstlerisches Schaffen. Millionen kennen ihn als markante Stimme zahlreicher Klassiker, von Umberto Eco bis Patrick Süskind.
Heidenreich war Präsident des Deutschen PEN-Zentrums und Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Für seine Drehbucharbeit an „Die andere Heimat – Chronik einer Sehnsucht“ wurde er mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet.
Heute lebt der Autor in Bayern und bleibt eine feste Größe der deutschen Kulturlandschaft – ein Erzähler mit Haltung, Tiefe und unverwechselbarem Klang.
Saal in einem historischen Gasthaus im Zentrum von Babenhausen
Saal des Gasthaus Rössle
Schrannenstraße 8
87727 Babenhausen
Um ihrer erblindenden Tochter Pauli möglichst viel von der Welt zu zeigen, gehen Josefine und ihr Mann mit ihren drei Kindern auf eine einjährige Reise. Bilder, Farben, Begegnungen – alles ist wertvoll. Denn niemand weiß, wie schnell Paulis Sehkraft, die anfangs etwa 7 % beträgt, nachlassen wird. Sie tauschen Planbarkeit gegen Spontaneität, wohnen im Camper, arbeiten auf Biofarmen und hüten Häuser samt Haustieren. Mitreißend und sensibel erzählt die Autorin, wie eine lebensverändernde Diagnose ungeahnte Kräfte freisetzt. Und wie die Familie an diesem Abenteuer wächst.
Josefine Gauck, 1986 in Rostock geboren (als Enkelin von Bundespräsident a. D. Joachim Gauck), verließ 1987 mit ihren Eltern die DDR und wuchs in Hamburg auf. Medizinstudium, Heirat, zwei Kinder. Als ihr drittes Kind mit einer Sehbehinderung zur Welt kam, ließ sie sich zur Yoga- und Atemlehrerin, Notfallseelsorgerin und Kinder- und Jugendcoach ausbilden. Sie lebt mit ihrer Familie in Hamburg.
Café, Bar, Restaurant, Veranstaltungsort – Die Nagelfluhlounge im Kurhaus Oberstaufen
Nagelfluhlounge
Argenstr. 3
87534 Oberstaufen
Wenn ein universaler Geist wie Karl Schlögel nach weltumspannend-literarischem Reisen an seinen Ausgangspunkt von Kindheit und Schule zurückblickt, dann ergeben sich aus alten Erfahrungen neue Verknüpfungen. Zwischen seinem Dorf Hawangen und dem Künstlerort Schickling-Stiftung in Eggisried liegt das Günztal mit seinen Wiesen und Wäldern, keine Straße. Von diesem „Ende der Welt“ wird der Vortrag den Blick nach Osten richten, besonders nach Prag, die „Metropole Mitteleuropas“ und weit darüber hinaus.
Karl Schlögel, Jahrgang 1948, studierte Philosophie, Soziologie, Osteuropäische Geschichte und Slawistik an der Freien Universität Berlin. Nach der Promotion 1981 wirkte er zunächst als freiberuflicher Übersetzer, Publizist und Autor, bevor er 1990 auf den neugeschaffenen Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte an der Universität Konstanz berufen wurde. 1995 wechselte er an die Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder, wo er bis 2013 lehrte. Karl Schlögel erhielt neben zahlreichen Ehrungen 2025 den Friedenpreis des Deutschen Buchhandels. Er lebt in Berlin.
Die Erich-Schickling-Stiftung ist ein Gesamtkunstwerk des Künstlers Erich Schickling (1924-2012) sowie eine Begegnungsstätte für Kunst, Architektur, Natur und Religion im Günztal nahe Ottobeuren.
Erich Schickling Stiftung
Eggisried 29 ½
87724 Ottobeuren
© Alwin Zwibel
©Tobias Hartmann
„Bavarese“ ist der Debütroman des bekannten TV-Schauspielers Leo Reisinger, der eine spannende Mischung aus Thriller und Milieustudie rund um den Münchner Großmarkt vorlegt, bei der es den Protagonisten, den Hilfsarbeiter Sepko in eine rasante Geschichte aus Liebe, Neid, Eifersucht, Gewalt und Gier zieht.
In den frühen Morgenstunden, wenn die Schickeria Münchens noch in den noblen Clubs zwischen Champagner und Koks feiert, erwacht auf dem Großmarkt eine ganz andere Welt. Hier kämpft die alleinerziehende Lene mit den Herausforderungen des harten Alltags. Sepko, ein einfacher Handlanger, verliebt sich in sie. Doch er ist nicht der Einzige, der um ihr Herz buhlt. Neid, Eifersucht und Gier entfachen eine Spirale der Gewalt, die auch die düsteren Machenschaften des organisierten Verbrechens auf den Plan ruft.
In Leo Reisingers erstem Roman verschmelzen die Milieus von Glitzerwelt und Großmarkt zu einem vielschichtigen Erzählgewebe. Mittendrin die zarte Lene. Tag für Tag beliefert sie mit einem klapprigen Lieferwagen einen kleinen Kundenstamm mit Obst und Gemüse, um sich und ihren sechsjährigen Sohn über Wasser zu halten. Auf dem Großmarkt lernt sie den Hilfsarbeiter Sepko kennen. Seine Schichten sind hart, sein Lohn mager. Das große Geld mit der Gastronomie machen andere – auch jenseits der Legalität. So tritt Pfeiffer auf den Plan. Er ist Gastronom und angehender Wiesnwirt, hat Geld und Einfluss. Und er wird Sepkos Nebenbuhler. Ohne es zu wissen, setzen beide mit ihren Bemühungen um Lene eine Kettenreaktion in Gang, die unaufhaltsam eskaliert.
Leo Reisinger, Jahrgang 1978, lernte mit sechs Jahren Klavier, mit 17 wurde er Schreiner und mit 21 kam er zur Schauspielerei. Zwischen ungehobelten Brettern und solchen, die die Welt bedeuten, arbeitete er als Kellner in der Münchner Gastronomie, auf dem Münchener Oktoberfest und auf dem Großmarkt. Wenn er nicht gerade dreht oder mit seiner Band „Leo’s Live Band“ das Publikum rockt, hat er ein Faible für ungewöhnliche Geschichten. „Bavarese“ ist sein erster Roman. Er lebt mit seiner Familie südlich von München mit Blick auf die Berge.
Das Kurhaus Fiskina in Fischen ist kultureller Mittelpunkt im Naturdorf. Das modern, in interessanter Holzkonstruktion gestaltete Haus mit freiem Blick auf die Allgäuer Hochalpen ist ein wahrer „Allrounder“ für Groß-, Kleinveranstaltungen, Familienfeiern, Tagungen und Ausstellungen. Geschaffen für Veranstaltungen jeglicher Art und Größe findet hier jedes Event seinen passenden Rahmen. Der Name des Hauses erinnert an die Entwicklung des Ortsnamens: Fischen wurde erstmals 906 als „Fiskina“ urkundlich erwähnt.
Kurhaus Fiskina
Am Anger 15
87538 Fischen
»Du hättest zurücksehen müssen, dachte er, allein um zu wissen, ob sie sich nach dir umgewandt hat.«
Zwischen Lev und Kato besteht seit ihren Kindertagen eine besondere Verbindung. Doch die Öffnung der europäischen Grenzen weitet ihre Lebensentwürfe und verändert ihre Beziehung für immer. Voller Schönheit und Hingabe erzählt Iris Wolff in ihrem großen neuen Roman von zeitloser Freundschaft und davon, was es braucht, um sich von den Prägungen der eigenen Herkunft zu lösen.
Als der elfjährige Lev über Wochen ans Bett gefesselt ist, wird ausgerechnet die gescheite, aber von allen gemiedene Kato zu ihm ans Krankenbett geschickt, um ihm die Hausaufgaben zu bringen. Zwischen dem ungleichen Paar entsteht eine unverbrüchliche Verbindung, die Lev aus seiner Versteinerung löst und den beiden Heranwachsenden im kommunistischen Vielvölkerstaat Rumänien einen Halt bietet. Ein halbes Leben später läuft Lev noch immer die Pfade ihrer Kindheit ab, während Kato schon vor Jahren in den Westen aufgebrochen ist. Geblieben sind Lev nur ihre gezeichneten Postkarten aus ganz Europa. Bis ihn eines Tages eine Karte aus Zürich erreicht, darauf nur ein einziger Satz: »Wann kommst du?« Kunstvoll und poetisch verwandelt Iris Wolff jenen Moment in Sprache, wenn ein Leben ans andere rührt, und zeichnet in ihrem großen europäischen Roman das Porträt einer berührenden Freundschaft, die sich als Reise in die Vergangenheit offenbart und deren Leuchten noch lange nachklingt.
Iris Wolff, geboren in Hermannstadt, Siebenbürgen. Die Autorin wurde für ihr literarisches Schaffen mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt, darunter mit dem Eichendorff-Literaturpreis, dem Marieluise-Fleißer-Preis sowie dem Marie-Luise-Kaschnitz-Preis und dem Solothurner Literaturpreis für ihr Gesamtwerk. Zuletzt erschien 2024 der Roman »Lichtungen«, der mit dem Uwe-Johnson-Preis und dem Spycher: Literaturpreis Leuk ausgezeichnet sowie für die Shortlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde.
Im Juni 2025 wurde ihr der Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung für ihr Gesamtwerk verliehen.
Die Autorin lebt in Freiburg im Breisgau.
Das Literaturhaus Allgäu wurde am 6. Juni 2008 eröffnet. Seither gestalten und organisieren ehrenamtlich tätige Mitglieder des „Arbeitskreis Literaturhaus Allgäu“ Jahr für Jahr ein anspruchsvolles Programm.
Das Literaturhaus Allgäu ist eine wichtige kulturelle Einrichtung der Stadt Immenstadt. Es ist nicht nur Sitz der Stadtbücherei, sondern auch ein Ort der Begegnung und des Austausches, bietet Gelegenheit zur Auseinandersetzung mit Literatur, Musik und Kunst und fördert das literarische Leben in der Stadt und Region.
Literaturhaus Allgäu
Fidel-Schlund-Platz 1
87509 Immenstadt im Allgäu
Tagsüber hilft Juno ihrem schwerkranken Mann Jupiter dabei, seinen Alltag zu meistern. Außerdem ist sie Künstlerin, tanzt und spielt Theater. Und nachts, wenn sie wieder einmal nicht schlafen kann, chattet sie mit Love-Scammern im Internet. Martina Hefter hat einen berührenden Roman über Bedürfnisse und Sehnsüchte im Leben geschrieben. Und darüber, wie weit man bereit ist, für die Liebe zu gehen.
Eines Tages trifft Juno auf Benu, der ihre Behauptungen ebenso durchschaut wie sie seine. Und trotz der Entfernung zwischen ihnen entsteht eine Verbindung. »Hey guten Morgen, wie geht es dir« ist ein tiefgehender Roman, aber so leichtfüßig wie eine Komödie.
Martina Hefter lebt als Autorin und Performerin in Leipzig. Ihre Texte bewegen sich zwischen Gedicht, szenischen Schreibformen und Roman. Viele ihrer Texte setzt sie in Zusammenarbeit mit anderen Künstler*innen szenisch um. Sie veröffentlichte bislang drei Romane und fünf Gedichtbände. Für ihren Roman, »Hey guten Morgen, wie geht es dir?«, erhielt sie 2024 den Deutschen Buchpreis.
Klein, aber oho: Das Theaterkästle gehört zu den kleinsten Theatern Bayerns – und steckt dennoch voller großer Momente. Sein besonderer Charme liegt in der Nähe: Hier rücken Autoren und Publikum zusammen, und genau das macht jeden Abend zu einem unverwechselbaren Erlebnis.
Schulstr. 5
87452 Altusried
Schon immer hat Stubber, der wortkarge Einzelgänger, mit seinem Heimatort in den Bergen gehadert. Doch seit er sein Kind dort oben zurückließ und für Jahre verschwand, hadert der Ort auch mit ihm. Ein »kaltes Mensch« sei dieser Mann, dieser rätselhafte Sprengmeister. Als bei einer nächtlichen Explosion in einer Hütte elf Männer zu Tode kommen, gibt man ihm die Schuld – eine Schuld, die ihn nun durch die Bergwelt treibt. Während man im Tal nach dem wahren Täter sucht, wächst in Stubber mit jedem Schritt über Almen und Hänge die Sehnsucht nach »Alaska«, der Frau mit den seltsam wässrig-blauen Augen.
In seinem so atmosphärischen wie spannenden Debüt erzählt Wolfgang Maria Bauer von der Liebe zweier Außenseiter und der zermürbenden Kraft eines kleinen Ortes in den Bergen. Ein mitreißendes literarisches Leseerlebnis voller Wucht und lakonischer Schönheit.
Wolfgang Maria Bauer, geboren 1963 in München, ist als Schauspieler seit 1990 an den großen Bühnen engagiert: Residenztheater München, Burgtheater Wien, Berliner Ensemble, Deutsches Schauspielhaus Hamburg, Salzburger Festspiele. Er spielte zudem zahlreiche Rollen in TV und Kino, so auch fünf Jahre lang Hauptkommissar »SISKA« in der gleichnamigen ZDF-Krimiserie. Er wurde u.a. mit dem Preis der deutschen Intendanten und dem Goethe-Preis der Stadt Mülheim ausgezeichnet, war Schauspieler des Jahres (»Theater heute«) und erhielt als Theater- und Hörspielautor den Preis des Landes Bayern. Bauer arbeitet als Regisseur und Schauspieldirektor und lebt am Starnberger See. »Kaltblut« ist sein Romandebüt.
Weithin sichtbar zeigt sich der malerische Gempfinger Pfarrhof zusammen mit Kirche und Kapelle als eindrucksvolles Ensemble. Seit vielen Jahren ist er als kultureller Veranstaltungsort von überregionaler Bedeutung bekannt.
Burgheimer Straße 2
86641 Gempfing
Zum Interkulturellen Poetry Slam treten Poet:innen mit Migrationsgeschichte(n) mit selbstgeschriebenen Texten im Wettbewerb der Worte gegeneinander an.
In ihren Texten setzen sie sich aus verschiedenen Perspektiven zu den Themen Flucht und Migration, Heimat und Ankommen, Ausgrenzung und Willkommen auseinander – Lyrik und Prosa, Humor und Nachdenkliches wechseln sich in kürzester Zeit ab. Das Publikum entscheidet über die Finalist:innen und dann im Finale über den/die Sieger:in.
Es wartet ein spannender Abend voller Wortwitz und Vielfalt! Im Anschluss gibt es die Möglichkeit zu Austausch und Begegnung bei einem kleinen interkulturellen Buffet.
Moderation: Ivica Mijajlovic (Allgäu Slam). Das Line Up wird kurzfristig bekannt gegeben.
Lollipop e.V.
Freudental 4
Nebeneingang, 1. OG
87435 Kempten
„Wir unterbrechen das Programm für einen Reiseruf: Frau Gabriele Zorn, unterwegs mit einem blauen Audi in Richtung Süden, wird gebeten, sich sofort mit ihrem Ehemann in Verbindung zu setzen!“
Kaum hören Möchtegern-Schriftsteller Tommi und Putzfrau Svetlana den Reiseruf im Radio, rast die Gesuchte auch schon im Auto an ihrem Camper vorbei. Sofort heften sie sich an ihre Fersen und spüren den Wagen auf einem Rastplatz auf. Doch die Frau ist verschwunden. Natürlich wittert Svetlanas Spürnase sofort ein Verbrechen. Ehe Tommi sich’s versieht, stecken sie mitten in ihrem nächsten Kriminalfall. Dabei kommen sie nicht nur schier unglaublichen Verbrechen auf die Spur, sondern begeben sich auch tief in die Abgründe menschlicher Beziehungen. Als Tommi ein bisschen zu tief gräbt, gerät er plötzlich selbst in Lebensgefahr.
Volker Klüpfel, Jahrgang 1971, wurde in Altusried geboren. In Bamberg studierte er Politikwissenschaft und Geschichte. Nachdem er einige Zeit in den USA und in Deutschland als Journalist, zuletzt als Feuilletonredakteur, gearbeitet hatte, stellte er fest, dass ihm doch eher das freie Schreiben liegt. Seine Freizeit verbringt er am liebsten mit seiner Familie – auf Urlaubsreisen oder im Allgäu. Zusammen mit Michael Kobr hat er sich u.a. mit der mehrfach verfilmten Kultreihe um Kommissar Kluftinger und weiteren Romanen ein Millionenpublikum erschrieben. Mit dem Auftakt zu seiner ersten Solo Krimireihe „Wenn Ende gut, dann alles – Das einsame Kind“ ist ihm sogleich ein SPIEGEL-Bestseller gelungen. „Mord ist die beste Beseitigung“ ist der sehnlichst erwartete zweite Teil dieser Reihe.
Gymnasium Buchloe
Kerschensteinerstr. 8
86807 Buchloe
»Seit jener Nacht behaupteten sie in den Bergdörfern, es donnere noch heute, wenn man genau hinhöre, sei da ein dunkler Puls in den Felsen.«
Schon immer hat Stubber, der wortkarge Einzelgänger, mit seinem Heimatort in den Bergen gehadert. Doch seit er sein Kind dort oben zurückließ und für Jahre verschwand, hadert der Ort auch mit ihm. Ein »kaltes Mensch« sei dieser Mann, dieser rätselhafte Sprengmeister. Als bei einer nächtlichen Explosion in einer Hütte elf Männer zu Tode kommen, gibt man ihm die Schuld – eine Schuld, die ihn nun durch die Bergwelt treibt. Während man im Tal nach dem wahren Täter sucht, wächst in Stubber mit jedem Schritt über Almen und Hänge die Sehnsucht nach »Alaska«, der Frau mit den seltsam wässrig-blauen Augen.
In seinem so atmosphärischen wie spannenden Debüt erzählt Wolfgang Maria Bauer von der Liebe zweier Außenseiter und der zermürbenden Kraft eines kleinen Ortes in den Bergen. Ein mitreißendes literarisches Leseerlebnis voller Wucht und lakonischer Schönheit.
Wolfgang Maria Bauer, geboren 1963 in München, ist als Schauspieler seit 1990 an den großen Bühnen engagiert: Residenztheater München, Burgtheater Wien, Berliner Ensemble, Deutsches Schauspielhaus Hamburg, Salzburger Festspiele. Er spielte zudem zahlreiche Rollen in TV und Kino, so auch fünf Jahre lang Hauptkommissar »SISKA« in der gleichnamigen ZDF-Krimiserie. Er wurde u.a. mit dem Preis der deutschen Intendanten und dem Goethe-Preis der Stadt Mülheim ausgezeichnet, war Schauspieler des Jahres (»Theater heute«) und erhielt als Theater- und Hörspielautor den Preis des Landes Bayern. Bauer arbeitet als Regisseur und Schauspieldirektor und lebt am Starnberger See. »Kaltblut« ist sein Romandebüt.
Ein echtes Kleinod ist der alte Eiskeller, der sich in den Mauern unter dem Pfrontener Heimathaus an der Kirchsteige versteckt. Dort wo noch vor 100 Jahren mit Natureis aus dem „Dorfer Weiher“ das im ehemaligen Gasthof Kreuz in Pfronten-Ried gebraute Bier gekühlt wurde, gehen heute Künstler aus und ein. Denn der Eiskeller wurde 2018 zur Pfrontener Kulturbühne. In der besonderen Atmosphäre des Steingewölbes finden regelmäßig Konzerte, Kleinkunst, Theater, Lesungen und Ausstellungen statt.
Eiskeller – Die Kulturbühne in Pfronten
(im Heimathaus)
Kirchsteige 1
87459 Pfronten
In vielen Bereichen unserer Gesellschaft herrschen auch im 21. Jahrhundert immer noch Strukturen, die ein gerechtes und gutes Miteinander erschweren. Menschen mit Behinderung, Menschen, die arm oder nicht weiß sind oder auf eine andere Weise aus der vermeintlichen Norm fallen, werden diskriminiert und benachteiligt. Das passiert auch in der Kirche.
Es geht darum, mehr Verständnis füreinander zu entwickeln, um einer gesellschaftlichen Spaltung entgegenzuwirken. Dieses Buch zeigt, wie ein anderes Miteinander aussehen kann und macht Mut, hoffnungsvoll in die Zukunft zu blicken.
Sarah Vecera ist stellvertretende Leiterin der Abteilung Deutschland der VEM und Bildungsreferentin mit dem Schwerpunkt: Rassismus und Kirche. Auf evangelisch.de ist sie mit ihrem Podcast „Stachel und Herz“ vertreten.
Sie ist Autorin von „Wie ist Jesus weiß geworden? Mein Traum von einer Kirche ohne Rassismus“. Seit 2021 ist sie Mitglied im Präsidium des Deutschen Evangelischen Kirchentags.
Die Liedermacherin und Psychologin Dr. Sarah Straub präsentiert ihr neues Buch „Lebensmut trotz(t) Demenz” bei einer ganz besonderen Konzertlesung.
In ihrem neuen Buch „Lebensmut trotz(t) Demenz“ erzählt Sarah Straub von berührenden Begegnungen mit Menschen, die an Demenz erkrankt sind.
Diese Geschichten bringt die Demenz-Expertin nun auch auf die Bühne – in einem Live-Programm, das berührt, informiert und aufklärt.
Mit viel Feingefühl verknüpft die Autorin und Liedermacherin, seit Jahren ein gefragter Gast in Radio- und TV-Sendungen, bei ihren Konzertlesungen wissenschaftliche Erkenntnisse über Demenz mit Musik, die unter die Haut geht.
Seit Jahren steht Sarah Straub mit ihrem Namen für eine couragierte Perspektive im Umgang mit der belastenden Erkrankung, die sie mit Fachkompetenz glaubwürdig und auf unterhaltsame Art konsequent in den Mittelpunkt der Gesellschaft rückt – und das mit einer aufrüttelnden Leichtigkeit, die die Gäste ihrer Veranstaltungen oftmals erstaunt aufhorchen lässt.
Zwei Jahre füllte Sarah Straub mit ihrem ersten Buch „Wie meine Großmutter ihr ICH verlor“ die Säle in ganz Deutschland.
In ihrem neuen Programm „Lebensmut trotz(t) Demenz“ knüpft sie an den Erfolg an und bestärkt ihre Zuhörerschaft darin, lebensbejahend mit dem Thema Demenz umzugehen.
Denn die promovierte Diplom-Psychologin glaubt von ganzen Herzen an ein gutes Leben mit der Erkrankung, wenn sie durch Solidarität, Zusammenhalt und Nächstenliebe getragen wird.
Dr. Sarah Straub, geboren 1986, leitet eine Demenz-Sprechstunde am Universitätsklinikum Ulm und klärt bei Konzertlesungen und mit Fachvorträgen in ganz Deutschland unter anderem auch über ihr Spezialgebiet auf, die Frontotemporale Demenz. Die ebenso erfolgreiche Liedermacherin hat bislang sechs Alben veröffentlicht und war musikalische Partnerin des Musikers Konstantin Wecker.
Das Kurhaus Fiskina in Fischen ist kultureller Mittelpunkt im Naturdorf. Das modern, in interessanter Holzkonstruktion gestaltete Haus mit freiem Blick auf die Allgäuer Hochalpen ist ein wahrer „Allrounder“ für Groß-, Kleinveranstaltungen, Familienfeiern, Tagungen und Ausstellungen. Geschaffen für Veranstaltungen jeglicher Art und Größe findet hier jedes Event seinen passenden Rahmen. Der Name des Hauses erinnert an die Entwicklung des Ortsnamens: Fischen wurde erstmals 906 als „Fiskina“ urkundlich erwähnt.
Kurhaus Fiskina
Am Anger 15
87538 Fischen
Literaturfans dürfen sich auf eine Lesung des ausgezeichneten Autors Ewald Arenz aus Nürnberg freuen. Arenz liest im Museum KulturLand Ries sowohl aus seinem 2024 erschienenem Werk „Zwei Leben“ und aus seinem neuesten Buch „Katzentage“. „Zwei Leben“ thematisiert den Wunsch und das Streben zweier Frauen nach einem selbstbestimmten Leben in einem süddeutschen Dorf Anfang der 1970er Jahre. „Katzentage“ erschien 2025 und handelt von der wertvollen Fähigkeit im Hier und Jetzt zu leben und den Moment zu genießen.
Der Autor Ewald Arenz, Jahrgang 1965, arbeitet als Gymnasiallehrer für Englisch und Geschichte in Nürnberg. Seine Romane und Theaterstücke wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Er zählt zu den produktivsten und erfolgreichsten Schriftsteller Deutschlands. Arenz verbindet mit leichter Feder Anspruch und Unterhaltung. Neben seiner Tätigkeit als Buchautor verfasst Arenz Zeitungskolumnen und Stücke für die Musical-Sparte des Stadttheaters Fürth. Er moderiert zudem seit vielen Jahren die literarische Sendung „Das Feiertagsfeuilleton“ auf Bayern 2.
Das Museum KulturLand Ries in Maihingen präsentiert und vermittelt in der barocken Klosteranlage Alltagskultur und Landwirtschaftsgeschichte des Nördlinger Rieses. Das Regionalmuseum in Nordschwaben befindet sich inmitten der durch den Meteoritenkrater geprägten Kulturlandschaft im UNESCO Global Geopark Ries.
Museum KulturLand Ries
Klosterhof 3 und 8
86747 Maihingen
© Foto Finck Peter Hueber
Ein Dorf, die Welt – und die Sehnsucht nach einem selbstbestimmten Leben.
1971 in einem Dorf in Süddeutschland. Nach einer Art Schneiderlehre in der Stadt kehrt die 20-jährige Roberta auf den Hof ihrer Eltern zurück. Sie ist das einzige Kind und wird irgendwann einmal die Bäuerin sein. Hier auf dem Land sind Vergangenheitsbewältigung, Kriegsdienstverweigerung, Feminismus, Popkultur und Miniröcke nichts, womit man sich beschäftigt. Hier zählen Arbeit, Gehorsam und moralisches Verhalten. Roberta träumt davon, eigene Kleider zu entwerfen, aber sie weiß genau, dass das Träume bleiben werden. Zugleich liebt sie ihren Hof und die körperliche Arbeit in der Natur, wo sie sich ganz und gar spürt. Und sie liebt Wilhelm, den Pfarrerssohn. Wilhelm ist nicht nur für Roberta der Grund, im Dorf zu bleiben. Auch seine Mutter Gertrud bleibt wegen ihres Sohnes. Im Gegensatz zu Roberta hasst sie das Landleben und wünscht sich nichts mehr, als weggehen zu können, hinaus in die Welt.
Beide Frauen werden schwanger und müssen eine Entscheidung treffen. Doch ein tragisches Unglück gibt ihrer beider Leben eine komplett neue Richtung.
Ewald Arenz, 1965 in Nürnberg geboren, hat englische und amerikanische Literatur und Geschichte studiert. Er arbeitet als Lehrer an einem Gymnasium in Nürnberg. Seine Romane und Theaterstücke sind mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden. Mit ›Alte Sorten‹ (DuMont 2019) stand er auf der Liste »Lieblingsbuch der Unabhängigen« 2019 und ›Der große Sommer‹ (DuMont 2021) erhielt 2021 ebenjene Auszeichnung. Zuletzt erschien ›Zwei Leben‹ (DuMont 2024).
Theaterkino filmburg: Denkmalgeschütztes Kinogebäude (Baujahr 1956) mit gut ausgestatteter Bühne
filmburg.
Das Theaterkino
Gschwenderstraße 7
87616 Marktoberdorf
Zum ersten Mal findet am Gymnasium Füssen ein von Schülerinnen und Schülern organisierter Schreibwettbewerb statt. Zum Thema „Zeit“ dürfen Jugendliche ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Ausgezeichnet werden kreative, berührende und sprachlich überzeugende Texte. Die prämierten Beiträge werden im Rahmen des Literaturfestivals Allgäu-Schwaben öffentlich verlesen und geehrt
Gymnasium Füssen
Dr. Enzinger-Straße 5
87629 Füssen
Auch Niedersachsen hatte seinen Märchenkönig – zwar „nur“ einen Herzog, aber der, Herzog Anton Ulrich von Braunschweig-Wolfenbüttel (1633 – 1714), dem wir eine der größten Kunstsammlungen Deutschlands verdanken, war wild entschlossen, aus seinem kleinen Herzogtum ein Wunderland der Künste zu machen.
Hans Pleschinski erzählt Phantastisches über den Monarchen, Dichter, Feste-Arrangeur, Finanzjongleur, Kunstkäufer und Mäzen, dessen Traum vom eigenen Versailles im Bau des wundersamen Schlosses Salzdahlum gipfelte, das leider zu raschem Untergang verurteilt war – wie eine Titanic auf dem Land!
Hans Pleschinski, (*1956), lebt als freier Autor in München. Er ist u.a. Träger des Hannelore-Greve-Literaturpreises (2006), des Nicolas-Born-Preises (2008) und wurde 2012 zum Chevalier dans l’ordre des Arts et des Lettres der Republik Frankreich ernannt. 2014 erhielt er den Literaturpreis der Stadt München und den Niederrheinischen Literaturpreis. 2020 wurde ihm der Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung zuerkannt. Hans Pleschinski ist Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste.
Das Stadtmuseum Kaufbeuren versteht sich als lebendiger Lern- und Begegnungsort. Die moderne Dauerausstellung lädt ein, Wissenswertes zur Geschichte der Stadt sowie einzigartige Spezialsammlungen kennen zu lernen. Wechselnde Sonderausstellungen zu kulturhistorischen Themen runden das Programm ab.
© Zooey Braun